Mein Bezug zur Alexander-Technik      
             
 
maja kern
Arbeitssituation
 
Schon während der Schulzeit und insbesondere im Studium wurde ich mit Rückenproblemen konfrontiert. Während der anschliessenden Berufsjahre als Architektin blieben diese Schwierigkeiten trotz mehrerer Versuche mit verschiedenen Therapien bestehen.
Auf die Alexander-Technik bin ich Ende der 1980er-Jahre gestossen und mein wachsendes Interesse daran führte dazu, dass ich zwischen 1990-1993 in London die Ausbildung zur Lehrerin der Alexander-Technik absolvierte. Meine Rückenschmerzen hatten sich in der Zwischenzeit gelöst und ich war glücklich, neben der neuen Ausbildung auch in Kontakt zu kommen mit einigen alten und sehr erfahrenen LehrerInnen, welche Alexander noch persönlich gekannt hatten.
 
Seit der Rückkehr in die Schweiz Ende 1993 bin ich selbstständig als Lehrerin der Alexander-Technik tätig. Mir liegt daran, die Qualität und das Interesse am Beruf hoch zu halten, mein Können zu erweitern sowie den eigenen Prozess von Veränderung und Verständnis ständig zu vertiefen. Ebenso wichtig wie Weiterbildungskurse, Super- und Intervisionen sind mir dabei der Austausch und die Erfahrung mit den Menschen, mit welchen ich arbeiten darf.
 
 

     
  "Die F.M.-Alexander-Technik basiert auf feinen Beobachtungen. Ich habe mit Staunen bemerkt, wie sehr sich Vieles zum Besseren änderte: Mein Blutdruck, die Qualität meines Schlafes, meine Wachheit und Aufnahmefähigkeit, mein Umgang mit Stress. Auch in feinen Tätigkeiten, wie zum Beispiel beim Spielen eines Musikinstrumentes, habe ich deutliche Verbesserungen bemerkt."   Nicolaas Tinbergen (1907-1988)
Für seine grundlegenden verhaltensphy-
siologischen Forschungen erhielt er
(zusammen mit K.Lorenz und
K.von Frisch) 1973 den Nobelpreis für
Medizin und Physiologie.